Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat in ihrem neuesten Bericht die Planung der Immobilienressourcen der Schweizer Armee scharf kritisiert. Angesichts einer sich verschlechternden Sicherheitslage muss die Armee ihren Immobilienbedarf anpassen. Derzeit umfasst das Immobilienportfolio 21.600 Objekte, von denen nahezu die Hälfte aktiv genutzt wird. Mit einem Neuwert von 28,4 Milliarden Franken soll das Portfolio an Vermögenswerten statt auf 20 Milliarden Franken auf 30 Milliarden Franken steigen. Doch die EFK warnt, dass entscheidende Grundlagen für die Immobilienplanung fehlen und es Risiken für Fehlinvestitionen gibt. Der Rückstand bei Instanthaltungen wird mit 2 bis 3 Milliarden Franken angegeben, und die angesetzten Standards für Bau und Einrichtung müssen dringend verbessert werden. Armasuisse arbeitet daran, Strukturfragen zu klären und das Projektmanagement zu optimieren. Die Überarbeitung des Portfolio-Controllingberichts wird als Schritt in die richtige Richtung gewertet, da bereits erkannte Fehler nun korrigiert werden. #Schweiz #Armee #Immobilien #Finanzkontrolle #EidgenössischeFinanzkontrolle
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