Frühstücksgewohnheiten reichen von herzhaften Brötchen bis zu leichten Joghurt‑Variationen. In den letzten Jahren hat Haferflocken als Superfood immer mehr Anklang gefunden. Laut der Darm‑Expertin Michaela Axt‑Gadermann enthalten sie viele Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und gesunde ungesättigte Fettsäuren, was sie zu einer soliden Basis für den Tagesstart macht. Beim klassischen Kochen zu Brei erhöht sich jedoch der glykämische Index, sodass der Blutzucker schneller ansteigt. Die Fachfrau schlägt deshalb Overnight Oats vor: Die Haferflocken werden über Nacht in Wasser, Milch oder einer pflanzlichen Alternative eingeweicht, was den Blutzuckeranstieg mildert. Ein weiterer Hinweis betrifft Phytate, die Mineralstoffe binden; ein mindestens 30‑minütiges Einweichen reduziert diese Verbindung und verbessert die Nährstoffaufnahme. Trotz aller Vorteile betonen Axt‑Gadermann und die Ernährungsberaterin Carolin Kotke, dass ein abwechslungsreiches Frühstück unverzichtbar ist. Sie empfehlen, wöchentlich rund 20 verschiedene Obst‑ und Gemüsesorten zu konsumieren und das Haferfundament mit Beeren, Bananen, Nüssen, Samen sowie anderen Getreidesorten wie Dinkelflocken oder Roggenbrot zu ergänzen. So erhält der Körper ein breites Spektrum an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Quelle: Berliner Morgenpost #Frühstück #Gesundheit #Ernährung #BerlinerMorgenpost
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