Die Mobile Opferberatung des Vereins Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt begeht ihr 25-jähriges Jubiläum, steht aber vor ungewissen Zeiten. Im Interview blickt Projektleiterin Antje Arndt auf die Entstehungsgeschichte zurück, die auf schwere rassistische und rechtsextreme Gewaltexzesse in den Neunzigerjahren und um die Jahrtausendwende folgte. Mit der Einführung von Förderprogrammen wie Civitas vollzog sich damals ein Paradigmenwechsel hin zur Perspektive der Betroffenen. Heute berät, unterstützt und interveniert die Organisation bei politisch rechts motivierter Gewalt, begleitet Opfer in Strafverfahren und kritisiert Behördenstrukturen. Mit Blick auf eine drohende Regierungsbeteiligung der AfD warnt Arndt vor dem Wegfall der wichtigen Landesförderung und fordert die Bundespolitik zum Handeln auf, um die existenzielle Arbeit der Beratungsstellen nachhaltig abzusichern. Fuente: nd-aktuell.de #SachsenAnhalt #Opferberatung #Rechtsextremismus #Zivilgesellschaft #Politik
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