Studienrätin lief bei Demo mit und zieht Knallhart-Fazit: „Gen Z regelt gar nichts!“

Fuente: Merkur.de - Startseite · sociedad · Alemania, Alemania

Studienrätin lief bei Demo mit und zieht Knallhart-Fazit: „Gen Z regelt gar nichts!“

Böller, Farbbeutel, sieben verletzte Polizisten: Bei der Gen-Z-Demo in Stuttgart fragt sich eine Teilnehmerin, wofür die Jugend eigentlich kämpft. Stuttgart – Knapp 120.000 Demonstranten kamen am 31. Oktober in verschiedenen Städten im Bundesgebiet zu Protesten der Bewegung „Gen Z regelt“ zusammen. In Stuttgart mit dabei war auch Juliane Becker, Studienrätin und Mitglied im FDP -Landesvorstand Baden-Württemberg . Von den Gen-Z-Protesten vor Ort zeigte sich Becker jedoch alles andere als begeistert. Ihre Teilnahme an den Protesten begründete Becker im Eingang ihres LinkedIn -Statements zudem mit anthropologischem Interesse. „Ich wollte wissen, was diese Generation bewegt, was sie fordert und wie sie sich ihre Zukunft vorstellt“, schrieb sie weiter. Dennoch schien ihr daraufhin nichts anderes zu bleiben, als ein denkbar vernichtendes Urteil zu fällen. „Mein Fazit: Gen Z regelt gar nichts. Jedenfalls nicht das, was ich heute gesehen habe“, schrieb Becker auf der Plattform. Denn was beim Protest folgte, war aus Beckers Sicht „organisatorisch wie politisch eine dürftige Vorstellung“. Becker schrieb weiter: „Ging es um Bildung? Nicht erkennbar. Um Zukunftsperspektiven? Kaum. Um konkrete politische Forderungen? Ich habe jedenfalls keine gefunden.“ Dafür aber habe „es reichlich kommunistisches Blabla aus den vergangenen 60 Jahren, Pyrotechnik, Farbbeutel und Versuche“ gegeben, „die genehmigte Demonstrationsroute zu verlassen“. Auch vermisste Becker beim „Gen Z regelt“-Protest in Stuttgart eine Auftaktkundgebung. Dass diese entgegen der Ankündigung tatsächlich gefehlt hatte, bestätigte auch der Südwestdeutsche Rundfunk ( SWR ). Entgegen Beckers Einschätzung schrieb der SWR , bei den Protesten in Stuttgart sei es im Kern um mehr Geld für Bildung, Klimaschutz, eine gerechte Lastenverteilung und ein bezahlbares Leben gegangen. Zudem habe sich die Demonstration gegen die Wehrpflicht und mehr Überwachung gerichtet. Insgesamt nahmen an den „Gen Z regelt“-Protesten in Stuttgart laut Polizeiangaben 6000 Menschen teil. Die Veranstalter hatten im Vorfeld der Proteste jedoch 12.000 angekündigt. Was sich mit Beckers Darstellung der Protestereignisse deckt, sind die Ausbruchsversuche von Teilen des Protestzugs von der eigentlich abgesteckten Demonstrationsroute. So berichtete der SWR , dass ein Teil des Zugs an der Paulinenbrücke ausbrach. „Die Polizei stoppte den Zug mehrfach und leitete ihn zurück auf die B14“, hieß es demnach. Dem SWR zufolge blieben nach der Abschlusskundgebung viele auf dem Marienplatz. Laut Polizei warfen Personen Steine, Flaschen und Pyrotechnik auf Beamte. Sieben Polizisten seien dabei verletzt worden. Die Polizei setzte Pfefferspray ein und registrierte rund 50 Straftaten. Außerdem wurden dem SWR zufolge mehrere Personen vorläufig festgenommen, wobei die konkrete Zahl unklar blieb. Polizeipräsident Markus Eisenbraun sagte: „Bedauerlicherweise hat das unfriedliche und unkooperative Verhalten einiger weniger die eigentlichen Themen und Interessen der Kundgebung überlagert.“ Innenminister Manuel Hagel erklärte gegenüber der Stuttgarter Zeitung : „Wer sich vermummt, Polizisten angreift und anonym aus der Menge Flaschen, Farbbeutel und Böller wirft, will keine Debatte. Der will Gewalt.“ Studienrätin Becker fand viele positive Worte für das Handeln der Polizei bei den „Gen Z regelt“-Protesten. „Ich habe selten einen so souveränen und professionellen Einsatz erlebt. Auch bei Versuchen, die genehmigte Route zu verlassen, mit Farbbeuteln und Pyrotechnik, blieben die Beamtinnen und Beamten ruhig, präsent und konsequent. Dafür mein ausdrücklicher Dank!“, schrieb Becker auf LinkedIn . Sie fügte hinzu: „Und eines möchte ich zum Schluss sagen: Liebe Gen Z, wenn es euch wirklich um bessere Bildung geht, lasst uns reden. Über Schulen, die Wissen vermitteln. Über Leistung, die etwas wieder zählen muss. Und über eine Bildungspolitik, die euch tatsächlich auf eure Zukunft vorbereitet.“ Becker selbst sei „die Erste“, die dann mit den Demonstr

🔗 Leer la noticia completa en Merkur.de - Startseite

Ver más en News Today