Die Diagnose Parkinson trifft viele Menschen völlig unvorbereitet und bedeutet für die Betroffenen oft einen tiefgreifenden Einschnitt in ihr bisheriges Leben. Besonders wenn eine solche Nachricht in jungen Jahren überbringt wird, wie im Fall von Dr. Martin Seeger, der mit 38 Jahren die Diagnose erhielt und heute 44 Jahre alt ist, steht die Welt erst einmal Kopf. Dennoch bedeutet dies keineswegs, dass man der unheilbaren Erkrankung völlig ausgeliefert ist. Ganz im Gegenteil betont der Betroffene, dass man selbst die Kontrolle behalten und das eigene Leben bestimmen kann. Ein zentraler Schlüssel im Umgang mit der Erkrankung ist dabei die körperliche Bewegung, die nach Einschätzung von Experten einen extrem hohen Stellenwert einnimmt und quasi die Hälfte der gesamten Therapie ausmacht. Neben dem eigenen aktiven Handeln spielen auch die Unterstützung durch andere Menschen sowie der Austausch mit Experten, wie einer Kieler Neurologin, eine entscheidende Rolle, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen und den Alltag so lebenswert und selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Die Geschichte verdeutlicht, dass Hoffnung und Lebenswille auch angesichts schwerer gesundheitlicher Rückschläge eine mächtige Kraft sein können. Quelle: Berliner Morgenpost #Gesundheit #Parkinson #Neurologie #Medizin #Wissen
También lo cubren: Berliner Morgenpost (Alemania).
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