Die Diskussion um die Reform der Regionalliga und die Aufstiegsregelung zur 3. Liga sorgt für heftige Debatten im deutschen Fußball. Im Zentrum steht ein anstehender außerordentlicher DFB-Bundestag, bei dem über neue Modelle abgestimmt werden soll. Während das DFB-Präsidium vier Staffeln nach dem Kompassmodell vorschlägt, gibt es von verschiedenen Verbänden Widerstand. So wird unter anderem in Bayern gefordert, die 3. Liga auf 22 Teams aufzustocken und mit fünf Absteigern zu spielen. Auch aus dem Südwesten kommt Kritik an der geplanten geografischen Zuordnung der Vereine. Die Clubs der 3. Liga haben diesen Plänen nun eine klare Absage erteilt. Auf einer Managertagung positionierten sich die Vereine einstimmig gegen eine Aufstockung der Liga und die Einführung weiterer Abstiegsplätze. Zur Begründung verweisen die Verantwortlichen darauf, dass die 3. Liga bereits im Jahr 2017 einen vierten Abstiegsplatz eingeführt und damit ihren Teil zur Entlastung der vierten Spielklassenebene beigetragen hat. Seit Jahren spielen die Clubs mit diesem erhöhten Risiko, während eine direkte Aufstiegsregelung aus den Regionalligen nach wie vor aussteht. Daher wird der anstehende Bundestag als entscheidende Chance gesehen, die Situation endlich nachhaltig zu klären. Zusätzliche Modelle, die den Druck auf die Drittligisten weiter erhöhen, werden als inakzeptabel bewertet. #Fussball #DFB #DritteLiga #Regionalliga #MDR Quelle: mdr.de – Radio, Fernsehen, Nachrichten für Mitteldeutschland (Alemania)
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