Kyrylo Budanow, der Stabschef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, steht im Mittelpunkt einer Kontroverse aufgrund seines Verstoßes gegen das ukrainische Sprachengesetz. Bei einer Protestveranstaltung in der Nähe von Kiew sprach Budanow Russisch, was ihm ein Bußgeld einbrachte. Diese Regelung verbietet es ukrainischen Amtsträgern, in offizieller Funktion Russisch zu sprechen, obwohl es im Alltag vieler Kiewer üblich ist, zwischen beiden Sprachen zu wechseln. Der Vorfall ereignete sich, als Bürger gegen mögliche Misshandlungen von Deserteuren in einem provisorischen Militärgefängnis protestierten. Budanow versuchte, die Situation zu beruhigen und sprach sowohl mit Demonstranten als auch Mitarbeitern in Russisch. Der Vorfall hat nicht nur nationale, sondern auch internationale Aufmerksamkeit erregt, und die ukrainische Justiz untersucht jetzt die Umstände. Budanow wird häufig als Held angesehen, doch sein Sprachgebrauch hat ihm in sozialen Medien Kritik eingebracht. Gemäß dem Gesetz sind Amtsträger verpflichtet, die ukrainische Sprache in offiziellen Entitäten zu verwenden, während private Gespräche in Russisch nicht verboten sind. Die Strafe für seinen Fehler variiert zwischen 3400 bis 8500 Hrywnja, was rund 170 Euro entspricht. Die Entwicklung dieser Situation könnte weitreichende Auswirkungen auf die Öffentlichkeitswahrnehmung der Regierung Selenskyj haben. #Ukraine #Sprache #Politik #Budanow #Selenskyj #Proteste #Sprachengesetz Fuente: n-tv.de
También lo cubren: DER SPIEGEL, DER SPIEGEL - Nachrichten.
Ver más en News Today