Die Gäste begannen mit viel Schwung und dominierten die Anfangsminuten. Den engagierten Auftritt belohnte Bokake (6.), der nach starker Vorarbeit von Heim ins lange Eck zur Führung traf. Drei Minuten später lag der zweite Greifswalder Treffer in der Luft, als Leipertz vor CFC-Keeper Richter an den Ball kam und aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Die erste gefährliche Torannäherung der Chemnitzer verbuchte Gröger in der elften Minute mit einem Fallrückzieher, den GFC-Schlussmann Jakubov aber von der Linie kratzte. Eine weitere Gelegenheit hatte Berlinski (19.) mit einem Kopfball, der jedoch zu wenig Druck hatte und über die Latte ging. Greifswald blieb indes weiter bissig und vor allem über die rechte Seite brandgefährlich, wo Heim immer wieder zu Tiefenläufen kam. In der 35. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0 durch Hüther, der einen Konter mit einem Flachschuss aus 18 Metern ins linke Eck abschloss. Auch danach tat sich der CFC schwer. Immer wieder gab es Ballverluste und schlampige Pässe, die den Greifswaldern in die Karten spielten. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte CFC-Chefcoach Duda mit Stockinger, Fesser und von Schrötter drei frische Kräfte. An der Spielweise änderte dies aber nichts. Greifswald nutzte weiter seine Räume und spielte vor allem seine Schnelligkeit aus. In der 51. Minute vergab Seidemann das mögliche 3:0, als der Greifswalder den Ball aus fünf Metern über das Tor beförderte. Auf der Gegenseite lag kurzzeitig der Anschluss in der Luft, als Greifswalds Niemitz (53.) den Ball nach einem Rückpass aufs eigene Außennetz lenkte. Der GFC nutzte seine Klasse in der 68. Minute erneut eiskalt aus, als Bokake nach einem Konter mustergültig von Semic bedient wurde und nur noch einschieben musste. Für die Entscheidung sorgte zehn Minuten vor dem Ende erneut Bokake, der diesmal nach einem Gegenzug von Seidemann in Szene gesetzt wurde und am langen Pfosten den Endstand markierte. Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich und Sie wollen aktuelle Informationen aus Ihrer Region, die für Sie relevant sind? Dann legen Sie MDR.de als bevorzugte Quelle in der Google-Suche fest. So funktioniert's. Rot-Weiß Erfurt stiefelt unbeirrt in Richtung Herbstmeisterschaft. Gegen Chemie Leipzig bissen sich die Thüringer lange die Zähne aus, ehe die individuelle Klasse einmal mehr den Ausschlag gab. Lange sah es nach dem nächsten bitteren Auftritt für den FCC aus. Gegen die Berliner rannte die Zeiss-Elf unermüdlich an, blieb aber oft zu harmlos - ehe Kevin Lankford doch noch spät zuschlug. Der Hallesche FC lässt wichtige Punkte im Aufstiegskampf liegen. Gegen Schlusslicht FSV Luckenwalde spielte das Schröder-Team lange einfallslos und hatte am Ende Glück, wenigstens noch einen Zähler gerettet zu haben. Der Chemnitzer FC spielt eine starke Runde und will am Samstag gegen gefährliche Greifswalder den nächsten Schritt machen. Dafür, so weiß Coach Benjamin Duda, müsse man aber über 90 Minuten konsequenter verteidigen. Der FSV Zwickau ist nach der Trennung von Rico Schmitt auf Trainersuche. Wir wollen von den SPORT-IM-OSTEN-Usern wissen, wen sie sich als neuen Chef auf der FSV-Bank vorstellen könnten. Mit einem phasenweise spektakulären Heimsieg behauptet Rot-Weiß Erfurt die Tabellenführung in der Regionalliga Nordost. Gegen Babelsberg 03 stellte RWE die Weichen schon früh auf Sieg. Zweimal führte der CFC mit zwei Toren Vorsprung, zweimal kämpften sich die Gastgeber zurück. Am Ende entschieden ein kapitaler Abwehrfehler und eine turbulente Schlussphase das wilde Duell in der Hauptstadt. Die BSG Chemie Leipzig hat mit dünnem Kader und einem glücklichen Spielverlauf ein Remis beim Greifswalder FC erkämpft. Am Ende wechselten die Leutzscher sogar ihren Ersatztorhüter als Feldspieler ein.
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